Sprachassistenz im Tourismus

Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden.

Bisher ist zwar noch Suchmaschinenmarketing die effektivste Methode, wenn es darum geht, gefunden zu werden und Buchungen zu generieren. Mittlerweile drängen jedoch mit dem Internet der Dinge und Sprachassistenten neue Technologien in die Haushalte, von denen wir heute noch nicht genau wissen, ob und wie sich das morgen auf den Tourismus und das Buchungsverhalten auswirkt.

Als digitale Pioniere haben wir natürlich eine Ahnung: Was wäre, wenn die Menschen morgens ihren Badespiegel fragen könnten, wie das Wetter wird, welche Neuigkeiten es gibt und wo man in der kommenden Woche am besten seinen Skiurlaub verbringen sollte. Möglicherweise werden dann auf dem Spiegel aktuelle Schneehöhen, Webcam Bilder und relevante Angebote von Hotels in Skigebieten angezeigt und gesprochen.

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Die eigentliche “Revolution” von Sprachassistenten ist, dass damit eine natürlichere Mensch-Maschine Interaktion möglich wird. Bisher interagierte man mit Computern meist über Tastatur, Maus oder Touchscreen und braucht für die Ausgabe ein Display. Mit Smartphones ist man nicht selten damit beschäftigt, für ein einfaches “Googeln” erst das Handy rauszukramen und zu entsperren und die richtige App oder Website zu finden bis man dann endlich zum Ergebnis gelangt. Einfacher und schneller kommt man mit “Fragen” ans Ziel – und das eigentlich ja schon seit tausenden von Jahren in der Geschichte der Menschheit.

Sprachassistenz für Tourismus?

Es gibt bereits die Möglichkeit, über Sprache das Licht einzuschalten, Radio abzuspielen oder das aktuelle Wetter anzusagen. Aber so richtig interessant wird es erst, wenn situationsbedingte Fragen beantwortet werden wie “Alexa, gib mir einen Insider-Tipp für ein gutes Restaurant” oder “Was kann ich heute mit Kindern unternehmen”. Bei diesen Fragestellungen kommt es nämlich auf lokales Wissen an und das hat weder Amazon, noch Google noch Siri “eingebaut”.

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Im touristischem Bereich eröffnen sich daher vielfältige Möglichkeiten für Sprachassistenz bzw. Voice Apps, beispielsweise

  • Antworten auf die aktuelle, spezifische Wetterlage mit Bezug auf Aktivitäten (Windrichtung für Kitesurfer, Schneehöhen für Skifahrer, Lawinenwarnstufe für Tourengeher, usw…)
  • Antworten auf das, was heute im Ort an Events und Veranstaltungen geboten wird
  • Antworten auf hotelbezogene häufig gestellte Fragen, so wie sie auch in der Zimmermappe stehen (wann sind die Essenszeiten, welche Wellnessbehandlungen gibt es, usw.)
  • Bis hin zu komplexen Aufgaben wie der Buchung einer Wellnessbehandlung oder der Vor-Auswahl des Abendmenüs

Innovationsprojekt Skill.tirol

Zusammen mit Speed-U-Up und informatik.tirol realisieren wir den Protoypen des offiziellen “Tirol” Alexa Skill, der voraussichtlich im ersten Quartal 2019 online geht. Mit dabei sind 9 vorausdenkende Tiroler TVBs sowie die Tirolwerbung.

Beispiel in eigener Sache für eine Corporate Skill – https://www.amazon.de/Alpinmarketing/dp/B07GSBCLPL 

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