5 Trends, die 2023 im Tourismus zunehmen werden

  1. Steigender Einsatz von Technologie: Technologie spielt in der Reisebranche schon länger eine wichtige Rolle. Reisende können mit digitalen Lösungen ihre Reisen planen und buchen sowie Informationen über ihr Reiseziel einholen. Dieser Trend wird sich auch 2023 und darüberhinaus fortsetzen. Dabei werden zunehmend auch Technolgien eine Rolle spielen, die das Reiseerlebnis anreichern, z. B. durch Augmented-Reality. In Hotels werden Prozessoptimierungen durch Automation (siehe Beitrag ChatGPT im Tourismus) und Robotik Einzug halten.
  2. Nachhaltigkeit im Tourismus: Das Umweltbewusstsein von Menschen steigt zunehmend und bewirkt eine steigende Nachfrage nach nachhaltigen Reiseangeboten und Ökotourismus. Dieser Trend geht einher mit der Minimierung des CO2-Fußabdrucks von Urlaubsreisen. Destinationen vermitteln ihren Gästen, wie man sich vor Ort nachhaltig verhält (Bsp. Taktvoll in der Natur). Hotellerie und Gastronomie achten zunehmend auf die regionale Wertschöpfung und Kreislaufwirtschaft.
  3. Bleibende Nachfrage nach Inlandsreisen: Die COVID-19-Pandemie hat den internationalen Reiseverkehr nahezu stillgelegt und somit zu einer verstärkten Nachfrage nach Inlandsreisen geführt. Auch post-pandemisch werden Menschen weiterhin nach Angeboten im eigenen Land oder in nahegelegenen Reisedestinationen suchen und diese auch buchen.
  4. Kurzfristiges Buchungsverhalten: Immer mehr Menschen entscheiden sich erst kurz vor ihrer Reise, wohin sie fahren und buchen ihre Unterkünfte und Flüge erst wenige Tage oder sogar Stunden im Voraus. Dies liegt vor allem an der Verfügbarkeit von Last-Minute-Angeboten und der Möglichkeit, online bequem und schnell zu buchen. Ausnahmen hiervon gibt es nur für bestimmte Reisezeiträume, bei denen bekanntermassen von vornherein eine saisonal bedingte Verknappung herrscht.
  5. Workation als Kontrapunkt zu klassischer Beherbergung: Workation setzt sich zusammen aus „Work“ und „Vacation“ und ist ein Trend, bei dem man an einem anderen Ort als dem gewohnten Arbeitsplatz aus der Ferne arbeitet. In bestimmten Branchen oder bei bestimmten Arten von Jobs wird Workation zunehmen, besonders bei Arbeitnehmern, die in ortsungebundenen Bereichen arbeiten. Allerdings erfordert Workation vom Anbieter auch das Bereitstellen einer entsprechenden Infrastruktur wie bspw. schnelles Internet, freie Flächen mit bürogleicher Ausstattung, Meeting- und Konferenzräumlichkeiten etc.
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